BGM in der Hotellerie

Gute Mitarbeiter zu finden und diese an das Haus zu binden, wird immer schwieriger. Kleine und große Hotels kämpfen um motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. Ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement hat das Potenzial, die Mitarbeitersuche und -bindung zu vereinfachen.

Fachkräftemangel in der Hotellerie

Immer weniger Mitarbeiter kommen in der Hotellerie nach und auch die Mitarbeiterfluktuation ist hoch. Warum? Andere Branchen werden oftmals als attraktiver gesehen. Die Gründe: regelmäßigere Arbeitszeiten und oft auch eine bessere Bezahlung. Im Hotel sind nicht nur die Arbeitszeiten lang, sondern auch der Arbeitsdruck ist hoch – ein Mix aus körperlicher und psychischer Belastung. Darüber hinaus kommen manchmal Lob, Respekt und Anerkennung zu kurz. All das kann dazu führen, dass Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift machen, rasch wieder kündigen oder es zu Arbeitsausfällen kommt. Alle drei Fälle sind für jedes Unternehmen teuer. Ein gut funktionierendes betriebliches Gesundheitsmanagement hat das Potenzial, die Motivation zu steigern und die Gesundheit des Mitarbeiters zu verbessern und damit auch die Arbeitgeberattraktivität.
Beispiele aus unserer Praxis zeigen, dass durch ein funktionierendes BGM
  • die Bewerberanzahl
  • die Mitarbeiterzufriedenheit,
  • der Umsatz und
  • die Weiterempfehlungsrate
steigen kann. Auch Fluktuation und Krankentage können gesenkt werden. Wie funktioniert das?

Welche Rahmenbedingungen fördern die Gesundheit am Arbeitsplatz Hotel?

Jedes Hotel muss wissen, wie es um die Gesundheit seiner Mitarbeiter steht. Vier wichtige Themenbereiche sollten erfasst werden:
  1. Rahmenbedingungen im Hotel – dies beinhaltet Entfaltungsmöglichkeiten, Sinnhaftigkeit der Arbeit, Sicherheit des Arbeitsplatzes, Ernährung am Arbeitsplatz, Bewegung am Arbeitsplatz, Rückenfreundlichkeit und Unterstützung bei privaten Problemen.
  2. Rahmenbedingungen der Tätigkeit – dies beinhaltet soziale Unterstützung im Team, Mobbing, Führungsqualität, Konflikte der Aufgabenerfüllung, Rollenklarheit, Informationsfluss, Anforderungen, zeitliche Selbstbestimmung, Einfluss bei der Arbeit und Verantwortung.
  3. Ressourcen für gesundes Arbeiten – dies beinhaltet Produktivität, Arbeitszufriedenheit, Kündigungsintention, Work Ability Index, Work Life Balance, Lebenszufriedenheit, Selbstwirksamkeit und Lebensfreude.
  4. Persönliche Gesundheit – dies beinhaltet die subjektive Gesundheit, Erkrankungen, Burnout, Depression, Stress, Alkoholkonsum und Rauchen.

Besonders die Führungsqualität und die Unternehmenskultur sind wichtig für die Mitarbeiterzufriedenheit. Wie empfinden die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz? Und wie kommen wir an diese wichtigen Informationen? Am besten ist es, die zu fragen, die es am besten wissen – die Mitarbeiter selbst und Health & Soul.

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